Obwohl Nikolai Herzog schon zahlreiche sportliche Disziplinen ausprobiert hat, war der Weg zum Radrennfahrer immer vorgezeichnet. Das Bewegungstalent hatte sein Können bereits auf dem Eis, im Schnee und auch im Wasser eindrucksvoll bewiesen. Nun ist er mit dem Gewinn des SV-Fördercups nachweislich auch ein großer Hoffnungsträger im Hessischen Radfahrerverband (HRV).
Beide Eltern waren und sind dem Radsport aktiv verbunden. So begann auch Nikolai vor gut zwei Jahren mit dem Rennfahren. Schon beim ersten Training mit der RSG Frankfurt zeigte er seine große Leistungsbereitschaft. Mutig und entschlossen stieg er in das Geschehen ein.
Im ersten Jahr 2003 bezahlte er seinen Ehrgeiz manchmal mit Schrammen und blauen Flecken. Doch auch ein eindrucksvoller Sieg in der Pfalz sprang heraus. Bei einigen Rennen orientierte er sich am Hinterrad seines Vereinskameraden Sebastian Döll und lernte schnell.
Mit großen Erwartungen startete er in die Saison 2004 und war auch in den Augen seines Vereinstrainers der Favorit für den Hessentitel. Doch in Wiesbaden lernte Nikolai die harten Gesetze des Sports kennen und landete auf nur dem fünften Platz. Für ihn eine Enttäuschung, hatte er doch Tags zuvor beim Henninger Turm noch auf dem Treppchen gestanden.
Mit einer Silbermedaille bei den Meisterschaften im Zeitfahren, dem Titel auf der Bahn sowie hervorragenden Leistungen bei der Deutschen Meisterschaft und schweren Rundfahrten brachte er schließlich doch die erwarteten Resultate. Die sportlich wertvollsten Platzierungen waren ein
6. und ein 16. Rang bei der Kids-Tour in Berlin. Insgesamt stand Nikolai in der vergangenen Saison 14 Mal auf dem Treppchen.
Steckbrief:
Geburtsdatum: 14. 02. 1990
Geburtsort: Heidelberg
Wohnort: Nidda-Bad Salzhausen
Größe: 1,73 Meter
Gewicht: 61 Kilogramm
Hobbies: Gitarre spielen, Musik hören, Modellbau
Lieblingsessen: Schweinshaxe
sportliche Ziele: Radprofi
Team: RSG Frankfurt