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Erstes Trainingslager der RSG in Kroatien:

Reichlich Kilometer, wenig Sonne, aber viel Spaß

Mit zwölf Sportlern und vier Betreuern hat sich der Nachwuchs der RSG Frankfurt vom 3. bis 15. April 2004 auf die aktuelle Saison vorbereitet. Es war ein Versuch - und er ist geglückt. Trotz schlechter Straßen, anspruchsvoller Strecken, Regen, Wind und Hagel sind alle Rennfahrer wieder heil und gesund zu Hause eingetroffen.

 

Gutes Essen und freundliche Menschen

Nach einer fast 14-stündigen Anreise kamen die Schülerfahrer am Samstag gerade noch rechtzeitig zum Abendessen in Hotel „Plavi“ in Porec an. Die Jugend- und Juniorenfahrer hatten bereits die ersten Trainingskilometer hinter sich. Doch schon der erste Eindruck entschädigte für die Strapazen der Autofahrt. Das kulinarische Angebot war reichlich, die Menschen freundlich und die Zimmer ließen auch keine Wünsche offen. Zudem lag das moderne Hotel direkt an einer Bucht der kroatischen Adria.

Rund 200 Radrennfahrer, Betreuer und Angehörige aus Hessen und Thüringen bevölkerten das großzügige Haus. Am nächsten morgen stand nach einem ausgedehnten Frühstück die erste Ausfahrt auf dem Programm. Zum Einrollen wurde nur eine kleine Runde gewählt, doch das hügelige Gelände treibt den Puls schnell in die Höhe.

 

Regen- und Schneeschauer

Das Wetter mit einer frischen Brise und wiederholten Regen- und Schneeschauern wollte den Trainingsgruppen den Spaß verderben. Vor allem auf den Abfahrten wurden die durchnässten Radfahrer auf eine harte Probe gestellt.

Eine warme Dusche, eine kuschelige Bettdecke, eine große Pizza und ein paar Sonnenstrahlen sorgten dann schnell wieder für bessere Stimmung.

Nach wenigen Tagen hatten sich alle Sportler mit dem Haus und der Umgebung angefreundet. Langsam schraubte die Gruppe der RSG ihr tägliches Trainingspensum auf 85 Kilometer hoch. Einige schwere Anstiege steigerten den Effekt. Trotz der vielen Trainingskilometer blieb immer noch genug Zeit um im Sand Fußball zu spielen, das Meerwasser zu testen, in Porec Eis zu essen oder Bekanntschaften zu schließen . . .

 

Fortsetzung folgt in 2005.

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